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Tili, Matze und andere Promi-„Gutmenschen“

Bild: flickr/J.Müwa

von Max Briese //

Die prominente Avantgarde der Asyllobby – Theorien zum Flüchtlingsengagement.

Immer mehr Prominente aus der Unterhaltungsindustrie bekunden ihre unbeschränkte Solidarität mit Flüchtlingen. Dieses Verhalten ist wohl darauf zurückzuführen, dass die sogenannten Flüchtlinge nicht überall mit offenen Armen empfangen werden. In vieler Hinsicht wird in der maßlosen Einwanderung gar eine Gefahr für ein weiteres friedliches Leben in Deutschland gesehen. So befürchten immer mehr Deutsche, dass es hierzulande deswegen zu ethnischen Spannungen kommen wird. Doch diese „empathielose“ bzw. einwanderungskritische Haltung kann und will die Asyllobby so gar nicht hinnehmen, immerhin wird durch die Asylindustrie eine Unmenge an Kapital erwirtschaftet.

Und weil immer größere Teile des Volkes sich von der dem Lobbyismus verpflichteten Politik nicht mehr die Butter vom Brot nehmen lassen, da sie nicht nur in Sachen Asylpolitik der Politik und ihren Sprachrohren in den Medien misstrauen, müssen neue Strategien entwickelt werden und eine von denen heißt: der „Promi-Gutmensch“ als Avantgarde des Asyllobbyismus. Somit werden jetzt mitunter Til Schweiger, Matthias Schweighöfer, Udo Lindenberg und Katja Riemann ins Rennen geschickt.

Sinn und Zweck vom Einsatz dieser Prominenten

Nun, was verspricht sich der Lobbyismus davon? Sicher sehr viel in einer von Idolen, Glanz und Glamour geprägten bzw. gelenkten Gesellschaft. Wie erwähnt, misstrauen zwar immer mehr Menschen den Medien, das haben nicht zuletzt die Pegida-Proteste demonstriert, aber würden sie auch ihren Idolen aus Film und Fernsehen misstrauen, denen sie gerne nacheifern würden? Im Gegensatz zu Politikern konnten beispielsweise Musiker wesentlich mehr Publikum um sich tummeln lassen, als Politiker es je zu träumen gewagt hätten.

Gewiss erhofft sich die Lobby davon, daß unsichere, nur abstrakt denkende, Persönlichkeiten, also mit einer labilen Weltsicht, sich von ihren Idolen beeinflussen lassen. Zu dieser Zielgruppe gehören beispielsweise gerade Jugendliche. Denn diese ohnehin schon zumeist politikverdrossene Gruppe, ist ein Personenkreis, der nicht selten viel Zeit für „Stars“ und „Sternchen“ investiert. Und wie groß ist gerade bei dieser Altersgruppe der Drang, seinen Lieblingen nachzueifern. Für viele Jugendliche nehmen „Stars“ nämlich eine Vorreiterrolle ein und was kann dann dagegen sprechen, wenn sich selbst der als „cool“ geltende Schauspieler oder Musiker für Flüchtlinge einsetzt, würde sich der Jugendliche sicher fragen. Schließlich handelt es sich um sog. Vorbilder. Mit dem Prestige, über welches Prominente aus Film und Fernsehen häufig mehr verfügen als Politiker, sollen eben die Fähigkeiten des kritischen Denkens gelähmt werden. Das ist ein denkbarer Effekt, der hierdurch eventuell erzielt werden soll.

Warum sich Prominente für Flüchtlingspropaganda bestens eignen

Daß sie oft über mehr Prestige verfügen als Politiker, ist nur ein Grund, weshalb sich Prominente aus der Unterhaltungsindustrie für Flüchtlingswerbung bestens eignen. Ein weiterer Aspekt ist jedoch auch, daß sie über Jahre hinweg, während ihrer Karriere, geradezu zu Kosmopoliten wurden, und deshalb Bindungen, wie zu Volk und Heimat, längst verloren haben. So besitzt ein Großteil dieser Promis Grundstücke im warmen Ausland, wo sie sich den ganzen Winter über aufhalten. Außerdem sind sie auch sonst in der ganzen Weltgeschichte unterwegs, weshalb ihnen eine drohende Überfremdung hierzulande auch egal sein kann. Denn wenn es ihnen in Deutschland doch zu bunt wird, steht der nächste Flieger schon in den Startlöschern. Als Weltbürger ist man schließlich überall zu Hause und mit Geld lässt es sich halt global bestens leben.

Des Weiteren verdanken etliche “Stars“ ihre Karriere dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen, welches von der Politik gesteuert wird. So hatte ein Til Schweiger seine Anfänge bei der ARD-Seifenoper „Lindenstraße“ und Matthias Schweighöfer begann seine Schauspielkarriere 1997 in einem ORB-Jugendfilm (ORB heute RBB). Und um ihre Karriere nicht im Sinkflug enden zu lassen, singen sie brav im Chor das Lied der „Political Correctness“ des GEZ-finanzierten Fernsehens, das von einem Staat seine Aufwendungen erhält, der diese verfehlte Asylpolitik verursacht. Schließlich hätten die Öffentlich-Rechtlichen noch viele lukrative Rollen zu bieten.

Aus all diesen Gründen eignet sich der Promi der Unterhaltungsindustrie hervorragend zum Stimmungsmacher für den ungezügelten Ansturm sogenannter Flüchtlinge. Ob das Konzept aufgehen wird, lässt sich schwer kalkulieren. Denn so mussten die „Künstler“ sich beim sozialen Netzwerk „Facebook“ doch viel Empörung gefallen lassen. Allerdings sei hierzu zu bemerken, daß es sich bei den Empörten oft um Erwachsende handelt. Bei Jugendlichen, die auch noch in der Schule täglich eingepaukt bekommen, wie wichtig Einwanderung für Deutschland sei, könnte es durchaus funktionieren. Hierbei bleibt nur zu hoffen, daß die täglichen Lobeshymnen auf Flüchtlinge so übertrieben werden, daß es den jungen Menschen langsam zum Halse heraushängt.

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