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Bodo allein zu Hause

Bodo Ihrke zusammen mit Joachim Gauck in Eberswalde (Archiv-Bild)

von Jörg Schröder //

Nun hat sich der sonst so treue Sozialdemokrat und Landrat des Barnim, Bodo Ihrke, bitter darüber beklagt, dass das Land Brandenburg bei der Unterbringung von Flüchtlingen auf Kosten der Kommunen spare.

Konkret wirft Ihrke dem Land Brandenburg „weitreichende Eingriffe in die kommunale Organisationseinheit“ vor. So sei der Landkreis Barnim zum jetzigen Zeitpunkt bereits mit 2,2 Millionen Euro in „Vorleistung“ gegangen. Darüber hinaus befürchtet Ihrke, dass die Landkreise zukünftig „als Lückenbüßer für eine nicht hinreichende Vorhaltung von Erstaufnahmekapazitäten durch das Land“ einstehen müssten.

Die Kritik Ihrkes steht dabei im Zusammenhang mit der bereits am 21. Februar von Ministerpräsident Woidke erhobenen Klage, dass der Bund die Bundesländer in der Asylkrise „völlig unzureichend“ unterstütze.

Defizite bei der Finanzierung von Asylanten in Bund, Ländern und Kommunen – die neue Hackordnung im sozialdemokratischen Hühnerhof?

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