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„Asylkrise“ spaltet Templin

Kundgebung zur "Asylkrise" am 05.03.2016 in Templin

TEMPLIN. Die Brandenburger NPD hat am heutigen Sonnabend auf dem Marktplatz von Templin (Landkreis Uckermark) eine Kundgebung abgehalten. Im Mittelpunkt der Redebeiträge stand die Kritik an der anhaltenden „Asylkrise“ bzw. an der muslimischen Masseninvasion.

So brachte eine Rednerin ihre Sorge auf den Punkt: „Wenn ich durch meine Heimatstadt, Berlin, oder andere Ortschaften gehe, und zum Großteil nur noch Afro-Oriental-Balkanesen sehe, dann habe ich Angst.“ (Video-Ausschnitt 02:38 Min.).

An der Kundgebung beteiligten sich ca. 50 Sympathisanten. Zahlreiche Passanten und Templiner Bürger hörten den Redebeiträgen interessiert zu.

In unmittelbarer Nähe zur NPD-Kundgebung fand zeitgleich eine Gegen-Kundgebung sogenannter „Gutmenschen“ statt. So zeigte die Initiative „Willkommen in Templin“ ein Groß-Banner mit der Aufschrift „Zu Risiken oder Nebenwirkungen von Nazi-Aufmärschen lesen Sie ein Geschichtsbuch oder fragen Sie Ihre Großeltern“.

Die Gegen-Kundgebung war mit ca. 200 Teilnehmern relativ gut besucht. Grund dafür war offensichtlich die Teilnahme von zahlreichen Vertretern der umstrittenen SED-Nachfolgepartei „Die Linke“, deren Landesparteitag an diesem Wochenende in Templin stattfindet. Auch die stellvertretenden Linken-Landesvorsitzenden Norbert Müller und Sebastian Walter mischten sich unter die „Gutmenschen“. (jsc)

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