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Bernauer Stadtverordneter beschimpft besorgte Bürger

Reflexartige Anwendung der "Faschismuskeule": Thomas Dyhr (Archiv-Bild)

von Max Briese //

Nachdem bekannt wurde, dass die Bernauer Flüchtlingsunterkunft mit einem Bau erweitert werden soll, gründete sich eine „Initiativgruppe Waldfrieden“, welche sich gegen den geplanten Ausbau zur Wehr setzen möchte. So hatte die Gruppe bereits am 21. Februar 2016 ein Schreiben für Landrat, Bürgermeister und Stadtverordnete aufgesetzt, in dem ein anderer Standort für die weitere Unterbringung eingefordert wurde. Des Weiteren heißt es, dass die plötzliche Entscheidung über die Erweiterung der Unterkunft „einen wesentlichen Einfluß auf die Lebensbedingungen und die Lebensqualität von uns Bürgerinnen und Bürgern in Waldfrieden“ hat.

Diese Textpassage reichte dem Stadtverordneten Thomas Dyhr (Bündnis90/Die Grünen) offensichtlich schon aus, um reflexartig mit der Faschismuskeule umherzuwedeln. So äußerte er sich in seinem Antwortschreiben u. a. wie folgt: „Definieren Sie die Begrifflichlichkeit der Lebensqualität und Lebensbedingung womöglich als völkische oder rassische Homogenität in ihrem Wohnumfeld?“ In geradezu arroganter Weise skandierte er noch zuvor die links-grüne Behauptung, dass es sich bei den „Geflüchteten“ ausschließlich um Opfer von Krieg und Gewalt handeln würde. Dass die Realität eine andere ist, wie selbst von Regierungsstellen schon bestätigt wurde, dürfte Herrn Dyhr offenbar entgangen sein. Und dass sich Bürger seit den Vorfällen in Köln berechtigterweise Sorgen über ihre Sicherheit machen, ist mehr als nur verständlich.

Am Schluß seines fragwürdigen Antwortschreibens zitiert Dyhr dann noch den Art. 3 des Grundgesetzes. Diesbezüglich sei ihm auf den Weg gegeben, dass Meinungsfreiheit auch für Bürger gilt, die jenseits des links-grünen Mileus angesiedelt sind. Darüber hinaus sei Herrn Dyhr bei all seiner Empathie für Asylforderer anzuraten, einmal über ein Heim in seiner direkten Nachbarschaft nachzudenken.

Ähnlich einfallsreich fiel das Antwortschreiben von Landrat Bodo Ihrke (SPD) aus. Dieser betonte nämlich gebetsmühlenartig, dass die Zusammenarbeit mit den Betreibern der Einrichtung bestens funktioniere und gute Möglichkeiten für die „Integration“ der Asylforderer biete. Im Gegensatz zum Stadtverordneten Dyhr drückte Ihrke wenigstens Verständnis für die Sorgen und Ängste der Bürger aus. Ob dies jedoch ernst gemeint war, bleibt wohl sein eigenes Geheimnis. Sicher ist, dass sich die Politik mit Vertretern der „Wir-schaffen-das-Politik“ nicht wirklich ändern wird und dass der bereits eingeschlagene Kurs am Volke vorbei seine Fortsetzung finden wird, solange wir von „Ethnomasochisten“ regiert werden.

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