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„Jedes Mal ist es schiefgegangen“

Asylanten in Brandenburg

EBERSWALDE. Erfolglose „Integrationsversuche“ – Der Bürgermeister der Kreisstadt Eberswalde (LK Barnim), Friedhelm Boginski, hat nun einen Brief an Ministerpräsident Woidke geschrieben. Anlass sei laut „Eberswalder Blitz“ vom 26./27. März die Tatsache, dass zu wenig zusätzliches Lehrpersonal zur Unterstützung und Unterrichtung von „Flüchtlingskindern“ zur Verfügung stehe.

„Ich wäre Ihnen außerordentlich dankbar, wenn sie sich für deutlich mehr Lehrpersonal an den Schulen einsetzen könnten, damit die Lehrer ihren Bildungs- und Integrationsauftrag wahrnehmen können“, so der ehemalige Lehrer Boginski in seinem verzweifelten Hilferuf.

Wie Boginski in der Stadtverordnetenversammlung am letzten Dienstag mitteilte, leben derzeit etwa 940 „Asylbewerber“ in Eberswalde, davon 119 in einer zur „Notunterkunft“ umfunktionierten ehemaligen Schule in der Eisenbahnstraße 100, direkt neben der Eberswalder Post.

Dass die Bemühungen zur „Integration“ durchaus auch mit weiteren Schwierigkeiten verbunden sein können, war unlängst auch Thema einer Regionalkonferenz der Barnimer CDU in Lanke. So erzählte Vize-Landrat Carsten Bockhardt von einer Bäckerei in Eberswalde, in der zwei Mal „Flüchtlinge“ als Praktikanten aufgenommen wurden. „Jedes Mal ist es schiefgegangen. Sie sind einfach nicht mehr hingegangen“, schilderte der Vize-Landrat. (jsc)

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