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„Zigeuner-Lager“ mitten in der City-West

Favela, mitten in der City-West

BERLIN. Das neue Lager liegt nur einen Steinwurf vom Ku‘damm entfernt. Dort, am Bahndamm der Ost-West-Trasse, haben südländisch aussehende Menschen in den letzten Wochen einige zeltähnliche Gebilde errichtet. Es sind auch Frauen dabei. Ein Hauch von südamerikanischer Favela liegt in der Luft. Mitten in Berlin, mitten in der City-West. Wahnsinn.

Laut Informationen des Berliner „Tagesspiegel“ soll es sich bei diesen Menschen um „osteuropäische Wanderarbeiter“ aus Rumänien handeln. Ist das so? Das Grundstück an der Ecke Heilbronner Straße / Georg Wilhelm Straße befindet sich angeblich in Privatbesitz. Daher könne es nicht ohne weiteres geräumt werden.

Zwar ist das Grundstück inzwischen eingezäunt worden, doch mindestens zwei Eingänge sind dauerhaft geöffnet, so dass die Bewohner des Lagers problemlos ihren Geschäften in die Stadt nachgehen können. Stellenweise ist die Umgebung voller Müll und Exkremente. Es wird mit offiziellen Schildern vor Ungeziefer-Ködern gewarnt.

Die von einem unmittelbar angrenzenden Discounter-Markt kommenden Berliner Anwohner blicken voller Sorge auf diese neue, seltsame Episode „deutscher Willkommenskultur“. Wem ist damit eigentlich geholfen? Wer kann eine solche Entwicklung ernsthaft wollen? (sst)

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