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„Was wir uns in 70 Jahren aufgebaut haben, darf nicht kaputt gehen“

Michael Müller (SPD). Bild: flickr/selaso CCBYSA4.0

BERLIN. AfD den Kampf angesagt – Im Interview mit der „Berliner Zeitung“ vom 22. April hat der regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD), der AfD den Kampf angesagt.

Bezüglich der im September anstehenden Wahlen meinte Müller wörtlich:

„Erstmal werde ich dafür kämpfen, dass die AfD mit ihren die Gesellschaft spaltenden und populistischen Positionen nicht gewählt wird. Und dann wird ja in keinem Fall über eine Regierungsbeteiligung der AfD verhandelt.“

Mit der i. d. Zshg. geäußerten Formulierung, „was wir uns in 70 Jahren aufgebaut haben, darf nicht kaputt gehen“ brachte Müller die AfD darüber hinaus indirekt in eine Traditionslinie mit dem nationalsozialistischen 3. Reich. Während man selber für „Menschenwürde, Gleichberechtigung, Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit und das Recht auf Asyl“ stehe, führe die Antwort der AfD zu einer „Spaltung der Gesellschaft“. Menschenwürde, Gleichberechtigung, Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit und das Recht auf Asyl seien „Werte unseres Grundgesetzes, die wir nicht in Frage stellen dürfen“.

Wie der aktuelle „Deutschlandtrend“ für das ARD-„Morgenmagazin“ am 22. April ermittelt hat, liegt die AfD derzeit bundesweit bei 14 Prozent – und im Osten bei 20 Prozent. Die SPD bleibt unverändert auf ihrem Rekordtief von 21 Prozent. Für die Erhebung befragte Infratest dimap im Rahmen von Telefoninterviews 1.011 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte. (jsc)

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