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Die perverse „Logik“ des Siegmar Gabriel

Bild: flickr/metropolico.org

von Jörg Schröder //

Im Interview mit dem kulturmarxistischen Magazin „Der Spiegel“ (aktuelle Druck-Ausgabe 20/2016 vom 14. Mai) darf Vizekanzler Gabriel (SPD) etwas aus dem Nähkästchen plaudern. Bezüglich der AfD meinte er sinngemäß:

„Die AfD ist nichts anderes als eine national-chauvinistische Perversion des Solidaritätsgedankens, nämlich: Solidarität nur unter Deutschen und Ausschluss aller anderen“.

Diese Siegmar‘sche „Logik“ ist in der Tat sehr interessant… Denn kann es so etwas wie Solidarität (gegen die „bösen Kapitalisten“ etc.) unter Einschluss ALLER Menschen dieser Erde denn überhaupt jemals wirklich geben? Natürlich nicht.

Denn dort, wo ein Staat ohne Rücksicht auf die nationale oder andere Arten der Homogenität die allgemeine Menschengleichheit durchführen wollte, würde er der Konsequenz nicht entgehen können, dass er die politische Gleichheit in demselben Maße entwertet, wie er sie der absoluten Menschengleichheit annähert.

Das Ergebnis ist dann zwangsläufig die vielbeklagte Herrschaft des internationalen Kapitalismus über Staat und Politik. Ist Siegmar Gabriel eigentlich wirklich so dumm, oder lügt er sich einfach nur auf besonders perverse Art und Weise durch’s ganze Land?

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