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„Sie vernichten meine Existenz“

Das Leben ist nicht immer lustig: Bettelnde Roma-Frau in Berlin-Mitte

Roma in Berlin – Dass das Leben in Berlin nicht immer leicht und lustig sein muss, haben Angehörige der Volksgruppe der Roma in Berlin-Neukölln nun am eigenen Leibe erfahren müssen. Die Besitzerin eines Esoterik-Ladens hatte an ihrer Tür ein Schild aufgehängt, mit dem sie Roma den Zutritt verwehrte. Grund: Immer wieder sei sie durch die Zigeuner bestohlen und beklaut worden. „Sie vernichten meine Existenz“ soll die Frau nach Angaben der „Berliner Zeitung“ gesagt haben.

Was es nicht alles gibt: Nun hat der „Staatsschutz“ ein Verfahren wegen des Verdachts der „Volksverhetzung“ eingeleitet. Angezeigt worden sei die Laden-Inhaberin von Herrn Romeo Franz von der „Hildegard-Lagrenne-Stiftung für Bildung, Integration und Teilhabe von Sinti und Roma in Deutschland“. Im Stiftungsrat sitzt u.a. auch Prof. Dr. Rita Süssmuth (CDU). Zu den Kooperationspartnern gehört auch die „Freudenberg-Stiftung“, die wiederum sehr eng mit der in der Berliner Novalisstraße ansässigen „Amadeu-Antonio-Stiftung“ zusammenarbeitet.

Auf der Facebook-Seite „Refugee Protestmarch to Berlin“ wird für den morgigen Freitag zu einer Demo auf dem Berliner Alexanderplatz mobilisiert. Motto: „Wir erheben uns für alle Sinti und Roma. Wir werden und können nicht aufgeben“. Die Demo soll offenbar zum „Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma“ führen. (sst)

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