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Hoffest im Ökodorf

Partymeile zwischen Kuhstall und Gemüsebeet: Hoffest in Brodowin am 5. Juni 2016

Impressionen vom Hoffest im Ökodorf Brodowin – Auch am heutigen Sonntag hat sich der Demeter-Hof in Brodowin (LK Barnim) wieder in eine Art Partymeile zwischen Kuhstall und Gemüsebeet verwandelt. Bundesweit gilt Brodowin als größter landwirtschaftlicher Betrieb, der nach den Demeter-Richtlinien arbeitet.

Was beim Besuch des Hoffestes auffällt: Viele Besucher kommen aus Berlin, entsprechen vom Typ her irgendwie dem neuen „Bionade-Bürgertum“, das oft mit dem Szene-Viertel Prenzlauer Berg assoziiert wird. Und obwohl diese Leute typischerweise „linksliberal“ und „weltoffen“ ticken, handelt es sich bei den Berliner Brodowin-Besuchern fast ausschließlich um „Bio-Deutsche“. Kulturfremde „Migranten“ sind bis auf ganz wenige Ausnahmen nicht zu erkennen.

Was sagt uns das? Während die vielen Berliner Muslime in den entorteten Straßenschluchten der Großstadt verharren und im wahrsten Sinne des Wortes keinen Zugang zur deutschen Landschaft finden, fühlt sich der „bio-deutsche“ Stadtbewohner vom „ewigen Hof“ (E. v. Salomon) der heimischen Scholle geradezu wie magisch angezogen. In diesen Zeiten scheint die ökologische Frage mehr denn je mit Heimat und Identität verknüpft zu sein.

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