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Golze: „Brandenburg droht keine Überfremdung“

Diana Golze (Archiv-Bild)

POTSDAM – Sozialministerin Diana Golze (Linke) hat am heutigen Freitag im Brandenburger Landtag den „Bericht zu aktuellen Daten, Fakten und Entwicklungen zu Migration und Integration im Land Brandenburg 2016“ vorgestellt. Der Bericht bildet eine Grundlage für die Weiterentwicklung der Integrationspolitik der Landesregierung.

Laut Bericht hat das Land Brandenburg im Jahr 2015 28.128 „Asylsuchende“ aufgenommen. Das waren viermal so viele „Flüchtlinge“ wie im Jahr 2014 mit 6.315. Im Jahr 2013 waren es 3.305 Asylsuchende und im Jahr 2012 1.794. Die niedrigste Anzahl gab es im Jahr 2007 mit 565. Derzeit sind rund 24.000 Flüchtlinge und geduldete Personen in den Landkreisen und kreisfreien Städten untergebracht (Stand: 31. März 2016).

Dazu sagte Golze im Landtag: „Diese Fakten entkräften die unzutreffenden Behauptungen der Rechtspopulisten, die bewusst mit falschen Zahlen Ängste vor einer Überfremdung schüren. Brandenburg droht keine Überfremdung! Wir müssen uns gegen die rechte Hetze wehren.“

Zum Thema „Integration in Arbeit“ meinte die Ministerin: „Das schlimme Vorurteil, Ausländerinnen und Ausländer würden den Deutschen Arbeit wegnehmen, ist grundfalsch. Wenn Unternehmen vor Ort nicht ausreichend Fachkräfte vorfinden, werden sie auf kurz oder lang ganze Standorte verlagern. Dann würden Arbeitsplätze in großer Zahl wegfallen.“ (sst)

Ein Kommentar zu Golze: „Brandenburg droht keine Überfremdung“

  1. Wenn ick diese Fresse schon sehe…

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