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„Al-Quds-Tag“: Berlin wird mal wieder für fremde Religions-Konflikte missbraucht

Impression vom Al-Quds-Tag 2014. Foto: flickr/Montecruz

Am kommenden Sonnabend wird in Berlin mal wieder der „Al-Quds-Tag“ stattfinden. Der „Al-Quds-Tag“ („Internationaler Jerusalemtag“) wurde 1979 vom islamischen Regime in Teheran nach der Machtergreifung initiiert. Er wurde ursprünglich alljährlich zu staatlich organisierten Massendemonstrationen gegen Israel genutzt, bei denen die „Befreiung Jerusalems von den zionistischen Besatzern“ gefordert wird.

In Berlin soll es laut Pressemitteilung der Berliner Senatsverwaltung vom 28.06.2016 am kommenden Sonnabend jedoch verboten sein, „für die Hisbollah zu werben und Kennzeichen, Symbole oder Embleme dieser Organisation zu zeigen.“ Des Weiteren ist wie im Vorjahr untersagt, „Gewalttaten, die darauf gerichtet waren oder sind, Menschen zu töten, zu verletzen oder zu entführen, zu verherrlichen oder gutzuheißen bzw. zu solchen Taten aufzufordern.“

Neben der Berliner Senatsverwaltung haben sich auf einer einschlägigen Seite der „Antifa“ vor einigen Tagen auch antideutsche Chaoten und Anarchisten zum diesjährigen „Al-Quds-Tag“ geäußert. Nicht nur am „Al-Quds-Tag“, sondern auch an jedem anderen Tag des Jahres gelte es, „sich jeglicher Form von Antisemitismus und Antizionismus entgegenzustellen.“ Und weiter: „Antifaschismus bedeutet einzustehen für das Selbstverteidigungsrecht des Schutzraums von Jüdinnen*Juden, bedeutet Solidarität mit Israel gegen die tagtäglichen Vernichtungsdrohungen.“ (jsc)

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