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Angela Merkel und die Integrationslüge

Verschleierung als exotische Spielart weiblicher Selbstbestimmung? Muslimin in Berlin

von Jörg Schröder //

„Aus meiner Sicht hat eine voll-verschleierte Frau in Deutschland kaum eine Chance, sich zu integrieren“, sagte Angela Merkel nun am Rande des derzeitigen Berliner Polittheaters. Doch was meinen Kulturmarxisten wie Angela Merkel eigentlich wirklich, wenn sie von „Integration“ sprechen?

Meinen sie mit „Integration“, dass es für Muslime besser wäre, auf Burkas und andere Stoffkäfige zu verzichten, um Bestandteil eines bereits bestehenden Ganzen, nämlich Bestandteil der konkreten deutschen Kulturnation werden zu können? Natürlich nicht. Denn bekanntlich werden ja gerade auch Merkel und ihre devoten CDU-Lakaien nicht müde, zu behaupten, dass es eine solche deutsche Kulturnation ja gar nicht gäbe, dass sie nur ein veraltetes „Konstrukt“ sei.

Aber was ist mit „Integration“ denn dann gemeint? Ist mit „Integration“ eventuell gemeint, dass sich die verschiedenen, momentan gerade zufällig in der BRD lebenden „bunten Menschen“ ab sofort und vollständig gleichberechtigt zu etwas völlig Neuem zusammenschließen sollten? Dass sie eine gemeinsame nationale Identität entwickeln sollten? Nein, auch diese Art von Nation Building scheuen die Kulturmarxisten wie der Teufel das Weihwasser, würden doch auf diese Weise – theoretisch – nur eine neue Nation und die entsprechenden verhassten Ungleichheiten („Wir“ und „Nicht-Wir“) entstehen. Um genau das zu verhindern, müssen ständig weitere „Flüchtlinge“ ins Land strömen…

Somit zeigt sich: mit „Integration“ meinen Kulturmarxisten keineswegs einen formgebenden, sondern vielmehr einen destruktiven Prozess der permanenten Formlosigkeit. In letzter Konsequenz führte die perverse Merkel‘sche „Integration“ somit zur weitgehenden Besiedlung Deutschlands mit identitätsgestörten und ortlos gewordenen, morgenländisch vermischten Einheitsmenschen, die als frei flutendes Humankapital bald hier bald dort zur Mehrung „unseres Wohlstandes“ zum Einsatz kämen.

Dass gerade unter solch liberal-kapitalistischen Extrembedingungen schlimmste Ausbeutungsverhältnisse entstehen würden, sei dabei nur am Rande bemerkt. Wer kann einen solchen „Integrationsprozess“ eigentlich ernsthaft wollen? Wem wäre er dienlich? Angela Merkel? Vor dem Hintergrund dieser Fragen erscheint die verlogene CDU-Debatte über das Burka-Verbot einfach nur noch lächerlich. Im Wahlkampf blinkt man zwar rechts, wird aber später wie üblich wieder nach links abbiegen.

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