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„Gebetsteppiche verteilt“: Islamisten versuchen verstärkt „Flüchtlinge“ zu rekrutieren

Muslime während einer Demonstration in Berlin (Archiv-Bild)

BERLIN – Um „salafistische Propaganda gegenüber Flüchtlingen“ geht es in einer nun veröffentlichten Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke. Wie die Bundesregierung darin ausführt, sind etwa 70 Prozent der in Deutschland eintreffenden Flüchtlinge Muslime.

Islamisten beziehungsweise islamistische Organisationen versuchten, unter diesen „Neuankömmlingen“ zu missionieren und Anhänger zu rekrutieren. Dabei biete sich eine Kontaktaufnahme unter dem Deckmantel humanitärer Hilfsangebote an. Beispielsweise sei auf Facebook der Aufruf eines bekannten salafistischen Predigers erfolgt, „Teams zu bilden“, „Flüchtlingsunterkünfte ausfindig“ zu machen und diese schließlich zu besuchen, heißt es in der Antwort weiter. Der Prediger habe betont, dass es dabei nicht um die Befriedigung materieller Bedürfnisse gehe, sondern um das „Gebet und Ähnliches“.

In mehreren Fällen traten Salafisten den Angaben zufolge in Kontakt mit Flüchtlingen, indem sie Gegenstände zur Religionsausübung wie beispielsweise Gebetsteppiche verteilten und Einladungen in einschlägig bekannte salafistische Moscheen aussprachen. In sozialen Netzwerken äußerten laut Antwort Einzelpersonen aus dem salafistischen Umfeld ihre Betroffenheit. Hier hätten sich Aufrufe zur Solidarität mit den Flüchtlingen und zu deren Unterstützung gefunden. (sst)

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