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Amadeu Antonio wird Comic-Ikone

Echt „cool“ oder einfach nur noch bizarr? Fast 26 Jahre nach seinem gewaltsamen Tod in Eberswalde („erstes Opfer rechter Gewalt nach der Wende“) soll der angolanische Vertragsarbeiter Amadeu Antonio Kiowa nun offensichtlich Hauptfigur eines Comic-Romans werden.

Nach Informationen der „Märkische Oderzeitung“ (Ausgabe vom 8./9. Okt. 2016) wird das Werk voraussichtlich im Frühjahr 2018 erscheinen. Damit werde ein weiterer Beschluss aus dem Erinnerungskonzept an Kiowa umgesetzt. Derzeit entstünde im Auftrag des Eberswalder Dezernats für Bildung Soziales und Kultur ein Exposé mit Finanzierungsplan.

Nach einem ersten Plan würden für den Comic-Roman ca. 60.000 Euro benötigt. Die Amadeu-Antonio-Stiftung aus Berlin habe bereits mit Günter Baaske, Minister für Bildung, Jugend und Sport in Brandenburg über Fördergelder für das Projekt gesprochen und diese in Aussicht gestellt bekommen.

Der derzeitige Bürgermeister von Eberswalder, Friedhelm Boginski, steht dem politisch korrekten Treiben offenbar seit Jahren wohlwollend zu Seite und kooperiert offen mit der umstrittenen Vorsitzenden der Amadeu-Antonio-Stiftung, Anetta Kahane (siehe hier ab Minute 4:10). Zusammen mit Landrat Bodo Ihrke (LK Barnim) hatte Boginski den „Flüchtlingszustrom“ im September 2015 darüber hinaus als „wunderbare Chance“ bezeichnet. (jsc)

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