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Morbider Verfall am Hansaplatz

Impression vom Hansaplatz in Berlin

BERLIN – Der Berliner Hansaplatz (Berlin-Mitte) ist nur einen Steinwurf vom Schloss Bellevue entfernt. Hier, am Hansaplatz, treffen sich im Sommer viele Drogenkranke und sonstige tragische Gestalten, die im real existierenden Liberal-Kapitalismus irgendwie nicht klar gekommen sind.

Heute, an einem nasskalten Novembertag, sieht man jedoch nur wenige Passanten durch die Gänge schlurfen. Die obdachlosen Alkoholiker scheinen verschwunden zu sein. Schauplatz des morbiden Verfalls einer „Architektur“, die einst im Rahmen der Internationalen Bauausstellung von 1957 als „Mustersiedlung der Nachkriegsmoderne“ gefeiert worden war. Wie konnte man diese kranke Entwicklung nur zulassen? Wer ist eigetlich dafür verantwortlich?

„Geistiges Zentrum“ des Hansa-Viertels ist offenbar ein kulturmarxistisches „Kinder- und Jugendtheater“ namens „GRIPS“. Am heutigen Abend – am Vorabend der „Reichskristallnacht“ – dreht sich im „GRIPS“ natürlich alles nur um das Eine: Um das Thema „Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus 78 Jahre danach“. In Kooperation mit der Initiative „Berlin gegen Nazis“ ist eine Podiumsdiskussion angekündigt, an der ausgerechnet auch Ayse Demir vom Türkischen Bund Berlin-Brandenburg teilnehmen soll. (jsc)

3 Kommentare zu Morbider Verfall am Hansaplatz

  1. Die Kluft zwischen Arm und Reich
    wird immer breiter und tiefer. Das zeigt sich gerade am Hansaplatz.
    Im Sommer alles voller Obdachlose,Alkoholiker, Junkies und Zecken! Und das nur einen Steinwurf vom Schloß des Bundesgaucklers entfernt.
    Das Spektakel ist absolut sehenswert, gerade am/im Brunnen der Bücherei.

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  2. Fritzchen aus’m Wedding // 9. November 2016 um 20:36 // Antwort

    Gegenden wie der Hansaplatz haben bei aller Tragik irgendwie auch ihre „gute Seiten“: Es wird nämlich für jedermann ersichtlich, wozu der kulturmarxistische Wahn in letzter Konsequenz führen wird. Und nun sind immer weniger Bürger bereit, diese weitere Verwahrlosung ihrer Heimat einfach so hinzunehmen… Ob bzw. wann dieses Erwachen für eine radikale Wende auch im „roten Berlin“ reichen wird, wird sich zeigen. Was jetzt auf jeden Fall zu tun wäre: Es muss systematisch eine Liste der kulturmarxistischen Einrichtungen (z.B. „Grips-Theater“) erstellt werden; dann muss festgestellt werden, wo und in welchem Ausmaß die Zecken an den Steuergeldern der arbeitenden Bürger schmarotzen. Dann diesen ganzen Sumpf finanziell austrocknen. Wenn die neue „alternative Partei“ nicht so wie erforderlich mitmacht, dann durch strategisch clevere Aktionen den Druck auf der Straße erhöhen!

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  3. Dort war einstmals das Kino „Bellevue“, bevor ein linker Dreckssenat das entsprechenden „Kultischaffenden“ zuschanzte… wissen aber nur noch die Urweinwohner Moabits. Als Kleinstkind wohnte ich mit meinen Eltern dort, in einem ausgebombten Haus, von dem nur noch das Hinterhaus stand… Lange bevor das Hansaviertel gebaut wurde!

    Rings rum waren weitgehend nur Trümmer, Ratten und ab und an ein Wehrmachtsteil, ein Skelett oder ein Schädel… Im nach hinein habe ich davon sehr surrelale Bilder im Kopf…

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