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Asyl-Wahnsinn: Erste Berliner MUF eröffnet

"Erste Berliner MUF": Neues Asylantenheim in Marzahn-Hellersdorf bietet Platz für 450 Personen

In dieser Woche sind rund 300 Asylanten in die neue „modulare Unterkunft für Flüchtlinge (MUF)“ in der Wittenberger Straße in Marzahn-Hellersdorf eingezogen. Zuvor lebten sie in fünf Turnhallen in Steglitz-Zehlendorf. Nun verfügen sie sogar über Fußbodenheizung. Insgesamt gibt es Plätze für 450 Personen.

„Für alle Betroffenen verbessert sich die Wohnsituation mit dem Umzug entscheidend, auch wenn sie den Bezirk wechseln müssen“ hieß es in einer Mitteilung des Presse- und Informationsamts der Berliner Senatsverwaltungen.

Zwar sprach die Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, Dagmar Pohle (LINKE), davon, dass man sich um eine „gute Integration der Menschen“ bemühe, für die „gerade in diesem Stadtteil ein besonders gutes und engagiertes Netzwerk an Partnerinnen und Partnern“ bestünde. Doch die vielen Überwachungskameras, der Wachschutz sowie die Abschottung des Heims mit einem massiven Bauzaun sprechen irgendwie eine andere Sprache…

Offiziell wird der Bauzaun übrigens als „Kunstobjekt“ bezeichnet und wurde inzwischen vollständig mit „gutmenschlichem“ Graffiti versehen, z.B. mit den Schriftzügen „Ich bin Mensch“, „Willkommen“ oder „One World One Future“. (jsc)

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