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„Wir holen uns unser Land zurück“ – Brandenburger AfD startet mit klarer Kante in heiße Wahlkampfphase; Absage an „Kuscheltierwerfer und Willkommensextremisten“

AfD-Kundgebung am 15.08.2017 in Eberswalde (LK Barnim)

EBERSWALDE – Rund 150 Bürger haben sich gestern Abend (15.08.2017) auf dem Eberswalder Marktplatz eingefunden, um nach dem Motto „Genug ist genug! Hol Dir Dein Land zurück!“ an einer Kundgebung der Brandenburger AfD teilzunehmen – angesichts einer an der „Amadeu-Antonio-Stadt“ Eberswalde bis dato wie Mehltau klebenden political correctness alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Doch nun scheint auch im roten Finowtal endlich ein frischer Wind Einzug zu halten!

Zunächst machte der AfD-Direktkandidat für den WK 59 (Märkisch-Oderland, Barnim II), Andreas Schuffenhauer, deutlich, „dass wir gemeinsam dringend etwas unternehmen müssen, um den systematischen Zerfall der deutschen Kultur, unserer Wirtschaft, und des Sozialsystems aufzuhalten“. Der zweite Redner, der AfD-Bürgermeisterkandidat von Bad Freienwalde, Lars Günther, sagte vor dem Hintergrund der bereits heute ethnisch gekippten Stadtteile wie z.B. Berlin-Wedding oder Berlin-Neukölln: „Darum sage ich: halten wir diesen Ort, halten wir Brandenburg und Ostdeutschland für die, die den Druck im Westen irgendwann nicht mehr aushalten werden.“

Nachdem Steffen John, Direktkandidat für den WK 57 (Uckermark, Barnim I), „nicht darum herumkam“, u.a. die Frage zu stellen, ob man denn ernsthaft einen „Multikultistaat mit der zukunfts- und kinderlosen Merkel an der Spitze“ wolle (eine rhetorische Frage, die natürlich seitens der Kundgebungs-Teilnehmer verneint wurde), ging der PEGIDA-Aktivist Siegfried Daebritz in der bekannter sarkastischer Art und Weise schwerpunktmäßig auf den Wahnsinn der „Flüchtlingsrettung“ im Mittelmeer ein. Der im Juli 2017 aus der Berliner AfD-Fraktion zwar ausgeschlossene, jedoch weiterhin für die Partei aktive Andreas Wild brachte auf den Punkt: „Deutschland wollen heißt nicht nur erholen, Deutschland wollen heißt auch nicht nur arbeiten und erholen, Deutschland wollen heißt heiraten, Kinder zeugen und Kinder großziehen! Es liegt in eurer Hand.“

Schließlich erinnerte der AfD-Landesvorsitzende Andreas Kalbitz daran, warum die AfD überhaupt da sei: „Wenn die etablierten Parteien ihr Geschäft richtig gemacht hätten, dann gäbe es uns gar nicht. Die AfD ist nicht die Ursache für irgendetwas, die AfD ist das Ergebnis des Versagens der anderen.“ Und speziell bezüglich der „Asylkrise“ meinte Kalbitz: „Was wir in Deutschland brauchen, ist keine enthemmte Willkommenskultur mit diesen ganzen Kuscheltierwerfern und Willkommensextremisten, was wir in Deutschland brauchen, ist eine konsequente Abschiebekultur.“ (jsc)

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